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Leserbriefla
Wer die Seita liest, isch herzlichscht eiglada, sein Senf drzuzomgäba! A baar Leser hen des
au scho gmacht, on was die zom saga ghett hen, des ko mr hier läsa.
Die Briefla sen umgekehrt chronologisch sortiert (soll hoißa: die neischte sen oben).
Alsso-i mechd blos saga,dass dess dbeschde Seida isch,die i je gfonnda hann.Dees isch gwies wohr...Des machd oifach richdich Schbass beim lesa..I benn sch seid 23 Johr enn do Diaschborra emm Bergischa Land-so nenna dia dess dia Leid hier.Sìsch ganz enn d´r näh von Wubbodal.
Nedd senn se scho,dia Leid-awwo Kocha kenne se nedd;s`gibbd koi Besawirdschaft,nex hennse en der ard.
Also,enn liaba Gruas enns Ländle..
Werrno Laidabergo,
29.07.10
No brengsch denne hoffendlich a bissle Kultur bei?
So i bin reat zfrieda mit dera seita, abr wa i so mrk isch dass scho grad jedr moint s reitlinger schwäbisch sei so broid. Wenn i ge Reitlinga gang vrschtond dia mi jo faschd nemme. ond wenn e z Schduagt dur `d schtrossa gang, schwäzat dia fir mi it a mol me schwäbisch. Abr so isch halt, ibral schwäzt ma a weng andrsch. so meh hon i nemme zom melda.
a griassle aus am Herz vom Kenigreich
Altschhausa
Tscho(Jochen) Kuhm,
22.06.10
Als Rentner bewerb i me jetzt als Politiker, dees isch doch ganz oifach !
So wirst du Politiker
Erschd wird àmòl à Dommer g’suàcht
ond em Wahlbüra nò buàcht.
Du brauchschd blos fotogen zu sei
ond scho kommscht en ‚d Wahllischde nei.
Beim Fotograf wirsch nò fotografiert
ond Werbewirsam ausstaffiert,
Glei werded ‚d Wahlplakat nò druckd,
von dene mr nò ronderguckt.
Jetzt erschd wirsch du verständigt
ond dir s’Bardeibuàch ausgehändigt,
welche Bardei, isch doch egal,
dià saget nò, brobierschs hald mòl.
Schwetzà, schwetzà, des isch wichtig,
was d`d sechsch, des isch doch nichtig.
Redà schwingà, muàsch du kennà,
von oiner Versammlung zur adrà rennà,
hörà was dr d’Leit nò saget
ond du muàsch se mit viel Antwortà plògà.
Schwetz emmer om dr heisse Brei drom rom,
niemòls d’Wòred dagà, des wär domm.
Hosch du de mòl uff was vr’steift
ond d’Wähler richtig ei’gsoift,
mach dir dò drieber koine Sorgà,
vergessà hend diàs bereits scho Morgà.
Jetzt kommt die Wahl, lass di net lombà,
Geld, des dr no fehlt, duàsch oifach bombà,
denn dià, dià’s hend ond di nò wählàt,
weil se nòch dr Wahl ihr Geld nòchzehlàt,
damit ihr einsatz sich rendiert,
denn als Schbender, hent se di jò scho regiert.
Mit de Medià muàsch de jò guàt schdellà,
nò bisch emmer uff am Kamm dr Symbadiewellà.
Plötzlich kriàgsch’d nò an Minischderposchdà
ond den uff ander Leit’s Koschdà.
Ans Geld brauchschd nò nemme denkà,
lesch dr hald Diätà schenkà.
Dei Pensio kaaschd du dir sichàrà
ond leis nò dir ens Feuschdle kicherà.
So oifach ischs Politiker z’werdà,
bei älle Regierungà uff Erdà.
Werner Roller,
16.04.09
Wo das Schwäbische herkommt ...
da misset mr weit zrick!
... und am 8.Tag erschuf Gott die Dialekte.
Alle Völkchen waren glücklich.
Der Berliner sagte: "Icke hab nenn wahnsinns Dialekt, wa?"
Der Hanseate sagte: "Moin Dialekt ist dufte, ne!"
Der Kölner sagte: "Hey, du Jeck, mit Kölsch feiert man Karneval!"
Der Hesse sagte: "Babbel net, di Hessa babbeln des best Hochdeutsch!"
Der Sachse sagte: "Ja nu freilischis äs Sächsisch klosse!"
Nur für den Schwaben war kein Dialekt übrig.
Da wurde der Schwabe traurig......
Irgendwann sagte dann Gott: "Was solls, no schwedscht hald wi i, Kerle"
Ralf Fränzel,
18.01.09
<< Friehere Leserbriefla
Wer au moint, er hätt was zom saga (und welcher Schwob moint des net), der soll sich
doch oifach uffraffa on au a Leserbriefle schreiba!
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